Vorbemerkung: Das neue Album der Arctic Monkeys ist als Gesamtwerk schlecht und einzeln betrachtet, bietet es vielleicht zwei / drei gute Lieder. Nun kann das ja live alles ganz anders aussehen, zumal ich sie damals (als sie groß rauskamen) schon einmal gesehen habe.
Archiv für die Kategorie ‘Reflektionen’
Was war das gestern? Kindergeburtstag?!
Verfasst von F am 9. November 2009
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Wer hat denn die Puma in die Halle gelassen?
Verfasst von F am 25. Oktober 2009
- Ein „Toll!“ an die Tante in der ersten Reihe, die das ganze Konzert eine kleine England – Fahne geschwungen hat.
- Ein „Mitdenken bitte!“ an die Tante, die anfangs rechts neben mir stand: Wir sind doch hier nicht bei Carmen Nebel.
- A “Thank you.“ to the Scottish guy who helped me up again.
- Ein „Langweilig!“ an The Films: Bands wie euch habe ich schon tausendmal gesehen und gehört.
- Ein „Na ja…“ an Maximo Park: Ich habe schon mal mehr gerockt. Willkommen in der Last 5 meiner Konzerthitliste.
- Ein „Glückwunsch“ an mich selbst zur Optimierung meines Ablaufplanes in der Columbiahalle.
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Natürlich wollen wir das Kalb hören.
Verfasst von F am 21. März 2009
Am Donnerstag war es mal wieder so weit: Snooker im Tempodrom. Nachdem Ronnie O’Sullivan aufgrund von Managementkontroversen abgesagt hatte, fand nun das „Ersatzprogramm“ mit John Higgins, Neal Robertson, Ryan Day und Michaela Tabb statt. Shaun Murphy und Jimmy White, die ursprünglich auch schon kommen wollten, hielten ihre Zusage aufrecht. So wurde aus „Ronny reloaded“ das „Berlin Invitational“.
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Day & Age Tour
Verfasst von F am 16. März 2009
Die Killers wären sogar noch der Hammer, wenn sie Countrymucke spielen würden oder sich gar auf Roland Kaisers Spuren begeben würden. Je mehr sie aber dem „glamorous Indie Rock’n'Roll“ den Rücken kehren, um so blöder wird auch das Publikum.
So geschehen bei ihrem Konzert am Samstag in der Max – Schmeling – Halle. Schunkelnde, bei jedem Lied mitklatschende Leute, gerne auch neben den Takt, und keine Massendynamik. Ich erinnere mich mit Wehmut an das letzte Konzert, wo das Publikum zu „When You Were Young“ oder „Somebody Told Me“ sowas von abgegangen ist. Ich würde gerne behaupten, ich stand am Samstag beim Konzert in einer lahmen Insel, aber eine Bekannte, die weiter hinten stand, musste leider das selbe erleben wie ich.
Schade.
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Spieglein, Spieglein an der Wand…
Verfasst von F am 26. November 2008
Ja, ich bin eine richtige Pussy geworden. Die Anzahl meiner Versuche ein Vakuum ins Kino zu saugen, war immens. Wo war F?
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2×10 Minuten und die Frage: „Das ist doch jetzt nicht wirklich so schlecht oder?“
Verfasst von F am 24. Oktober 2008
Wann habe ich zuletzt so etwas schlechtes gesehen? Ich glaube, es war hier. Gestern startete nämlich auf Sat.1 die neue Serie „Dr. Molly & Karl“. Die Macher wolten sich hier an das erfolgreiche Konzept von Dr. House, dem Godfather of everybody and everything, ranhängen. Man beachte den Konjunktiv. So saßen unsere cleveren Protagonisten um einen Tisch, entwarfen und verwarfen mögliche Diagnosen für einen zehnjährigen Jungen mit Tremor und Nasenbluten. Dem Zuschauer ist schon klar, dass Schauspieler den Text auswendig lernen müssen, man muss es doch aber nicht so zeigen. Am besten fand ich da noch die Krankenschwester, die von der VIVA – Tante Collien Fernandes gespielt wurde. Ich habe ihr das echt geglaubt.
Des Weiteren wirkt die „Biestigkeit“ von Dr. „Molly“ Molberg unglaubwürdig und aufgesetzt. Sie wirkt wie eine super Zicke. Das habe ich über House nie gedacht. Da dachte und denke ich immer (bis auf einige Folgen in der dritten Staffel), verdammt ist der intelligent. Bescheuert wirkt auch, dass unsere super Zicke verheiratet ist und zwei Kinder hat. Wer will bitte mit der verheiratet sein? Was sind das für Kinder? Warum verhällt sie sich nicht gegenüber einer Mutter, wie eine Mutter. In der Serienbeschreibung stand, dass sie im tiefsten Inneren ein großes Herz hat, aber wann bitte will sie das zeigen, wenn nicht in der Situation. Sie ist Mutter.
Was ich mich sowieso schon öfters mal gefragt habe, unabhängig vonder Serie, was wäre, wenn Dr. House eine Frau wäre? Ich würde ja sagen, sie hätte gar keine Chance.
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AdW gegen Berlin Baskets 4
Verfasst von F am 6. Oktober 2008
AdW hieß nun der erste Saisongegner, obwohl das eigentlich der zweite gewesen wäre. Aber das ist eine lange Geschichte und darum kommen wir gleich zum Wesentlichen:
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Mit einer schwachen Offensive kann man keine Spiele gewinnen.
Bei eigenen Ballbesitz handeln wir oft unüberlegt und überhastet. Zu schnell und blind wird versucht den Ball wieder loszuwerden und dieser landet dabei oft in den Armen des Gegners.
Krampfhaft wird sich an die Systeme geklammert, ohne manchmal dabei die einfachere Variante zu sehen oder es wird völlig ohne Plan gespielt und dabei komische Würfe genommen oder aber ohne die freie Mitspielerin zu sehen in die Arme des Gegners gedribbelt.
Die Korbausbeute war mangelhaft. Wenn man dann in so einem Spiel schon mal Freiwürfe bekommt, dann muss man sie auch nutzen (8 von 17 getroffen).
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Mit einer schwachen Verteidigung kann man den Gegner nicht am Punkten hindern.
Ist es uns im ersten Viertel noch gelungen den Gegner am Abschluss zu hindern, bauten wir sie ab Periode zwei regelrecht auf und es fielen viele Würfe wie von selbst (auch Dreier). Blöcke müssen konsequenter angesagt, aber auch bekämpft werden. Das Ausboxen hat meiner Meinung nach im Vergleich zur letzten Saison schon besser geklappt.
Das Ergebnis unseres Handelns war 62 : 41, obwohl wir eigentlich 43 Punkte haben. Kampfgericht und Schiedsrichter sind des Rechnens nicht mächtig und unterschlugen uns im ersten Viertel besagte zwei Punkte.
Zum Abschluss noch was für die Statistiker (es hat etwas gedauert bis ich diesen wirren Spielberichtbogen enträtselt hatte): #4 8P., #6 2P., #8 2P., #11 4P., #12 3P., #13 7P., #14 6P., #15 11P.
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Viva la Vida
Verfasst von F am 18. September 2008
Coldplay machen Musik für alle, schreibt die Berliner Zeitung – „von den Indie – Kindern über die Mitdreißiger bis zur Großmutter“. Ich bezweifle, dass meine Großeltern Coldplay kennen, geschweige denn mögen würden. Aber wahrscheinlich sind sie auch nicht hip genug. Meine Eltern wissen, dass der Sänger mit der Schauspielerin zusammen ist. Aber mögen oder musikalisch kennen tun sie Coldplay nicht. Bleibt also nur noch das Indie – Kind F, das Coldplay ganz, ganz toll findet und sie als ihre allerliebste Lieblingsband bezeichnen möchte.
Die Berliner Zeitung fand den Auftritt von Coldplay am Montag in der Berliner O2 World zu solide, zu konstruiert und durchkonzipiert. Aber dann war da noch dieser Eklat: „(…) er verspielte und versang sich ausgerechnet bei dem Klavierschülerklassiker ’Trouble’, den noch jeder der 17.000 in der Arena textsicher abgespult hätte, er lächelte maliziös, er hörte auf, er fluchte: I fucked it up.“

Chris Martin, Coldplay
Ich fand, dass Chris Martin unglaublich gefühlvoll Klavierspielen kann, dass er sich selber nicht so ernst nimmt, dass man der Band ansieht, dass sie es gerne machen und viel Spaß haben, dass selbst der Drummer mehrere Instrumente spielt und auch singen kann, dass sie nicht von Konzert zu Konzert die selbe Setlist abspielen, sondern etwas verändern und sich für Songs auch mal komplett andere Arrangements einfallen lassen. F sagt wunderbar. Und okay Chris Martin ist für Fair Trait und Poverty Sucks, aber zählt das denn auf der Bühne, wenn man mehrere Instrumente spielen kann, toll singt und wundervolle Lieder ins Leben ruft?
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Die Wahrheit war irgendwo da draußen
Verfasst von F am 25. Juli 2008
„Akte X – Jenseits der Wahrheit“ – der zweite Akte X – Film nach zehn Jahren bzw. endlich wieder Akte X nach sechs Jahren und dann das.
Der Trailer versprach viel – grusel und endlich wieder Back to the Roots wie in den ersten Staffeln, ohne den ganzen Verschwörungskram zwischen hohen Regierungsbeamten und Außerirdischen, der mit zunehmenden Serienalter immer mehr die Oberhand gewann und schließlich zum Desinteresse meinerseits führte. Doch dann war es ein Beziehungs(problem)bewältigungsfilm mit ellenlangen Dialogen, einer ganz und gar unüberirdischen, einfachen Story, die zwar beängstigend war, aber nicht an die guten alten Zeiten anknüpfen konnte.
Es gab zwar immer wieder Anspielungen an die Serie (Mulders Sonnenblumenkernsucht, die Bleistifte in der Zimmerdecke über dem Schreibtisch) und eine verdammt witzige Szene am Anfang des Films mit einen George Bush Jr. – Bild, aber das Gefühl von damals wollte sich nie einstellen. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür oder meine Erwartungen waren einfach zu groß an den Film.
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World Series of Snooker – Halbfinals und Finale
Verfasst von F am 14. Juli 2008
Vormittags die Halbfinals (zur Erinnerung Higgins – Dott und Maguire – Murphy), danach ein kleines Doppel von den Halbfinalverlierern mit Jugendspielern und ab 19:00h das Finale. Einfache Geschichte. Doch wer konnte ahnen, dass schon das erste Halbfinale zwischen Higgins und Dott vier Stunden dauert, mit dem positiven Ausgang für Dott. Und ich war nicht dabei. Aber auch im zweiten Spiel wurde sich nichts geschenkt und so durften die Karteninhaber der Abendsession bei einem Spielstand von 3:1 dazustoßen. Gespielt wurde Best of 9 und Murphy setzte sich mit 5:3 durch.
So kam es also nicht zum von mir getippten Finale Higgins – Murphy, aber wer konnte auch ahnen,
dass Dott mal wieder so richtig aufspielt. Das Finale gestaltete sich zwar immer noch sehr hochkarätig, aber leider nicht mehr so spannend. Shaun Murphy hatte anscheinend seine ganze Energie im Halbfinale gelassen und so endete die Berliner Station der World Series 6:1 für Graeme Dott.
Danach habe ich mir Autogramme geholt, kurz mit dem Sieger geplauscht und auch mit unserem liebsten Lieblingskommentator Rolf Kalb. Dann noch ein paar Fotos gemacht und dann totmüde in die S – Bahn und ab nach Hause.
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