Verfasst von F am 13. September 2009
Die letzte Etappe, der letzte Tag. Die ältere Dame aus der Pension sagt, „Bis Treseburg schaffen Sie das in 45 Minuten.“ Sehen wir so fit aus? Am Morgen glauben wir keinen Schritt mehr gehen zu können und so humpeln wir eher als das wir zum Hexenstiegeinstieg gehen. Doch nach zehn / fünfzehn Minuten geht es flott voran. Zum ersten Mal seit Beginn der Wanderung laufen wir stellenweise wieder nebeneinander und in fünfzig Minuten sind wir in Treseburg.
Guter Stimmung trauen wir uns den Aufstieg zum Großen Weißen Hirsch zu, immerhin eine Stempelstelle und es sind ja nur 600m.
Wohl eher 600m Luftlinie. Gefühlte 2km den Berg hoch später haben wir einen schönen Blick auf die Stadt. Dummerweise muss man auch wieder runter. Und dann noch 10km bis Thale. Die vorherige Leichtigkeit ist schon lange verschwunden.

Nach 2 1/2 Stunden haben wir den wurzeligen, steinigen, kurvenreichen, bergab und bergauf führenden Weg überwunden und fahren mit der Seilbahn zum Hexentanzplatz hinauf. Wir sind noch immer über unseren zackigen Schritt überrascht. Auch andere Wanderer konnten wir beeindrucken und schauten in erstaunte Gesichter als wir berichteten, dass wir schon mehr als vier Tage unterwegs sind. Von Osterode nach Thale.
Was bleibt?
Über 100km in viereinhalb Tagen und ganz viel gelernt. Dann sind ja da auch noch die zwei Wandernadeln, die wir uns erlaufen haben.

Folge 3
Folge 2
Folge 1
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Verfasst von F am 11. September 2009
Tag vier bildet mit 29km noch einmal ein Highlight, ist aber immerhin zwei
Kilometer kürzer als Tag zwei. Manchmal fällt es schwer diie genaue Kilometerzahl herauszubekommen. Schild eins sagt eine Zahl und an Schild zwei hat man plötzlich Weg verloren anstatt gewonnen.
Wir wählen die nördliche Route vorbei am Königshüter Wasserfall, Talsperre Königsberg, Rübeland, Neuwerk bis nach Altenbrack.
Irgendwo dazwischen war dieser tolle Blick vom Hohen Kleef und der teuflische Weg steil bergauf durch knöcheltiefen Sand unter der heißen Sommersonne, der uns kostbare Zeit stiehlt und die abendliche Ankunft deutlich verzögert.
Alle Prozesse finden nur noch im Kopf statt. Die Pausen werden länger, das Aufstehen immer schwerer und das anschließende Loslaufen ist die Hölle. Und vor, zurück, zur Seite, ran.

Folge 2
Folge 1
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Verfasst von F am 7. September 2009
Weiter immer weiter der ehemaligen Grenze Bergspitze entgegen. Di
ese konnten wir am dritten Tag mittags überqueren. F bildet vormittags die Vorhut und nachmittags die Nachhut. Die Wege sind lang, menschenleer, kurvig, gerade, steinig, staubig, asphaltiert, uneben, bergauf, bergab und manchmal nicht erkennbar.
Von Torfhaus nach Drei Annen Hohne. Das heißt, vom Ortseingangsschild kann man das Ortsausgangsschild sehen. Das heißt, von einem sechs Häuser Dorf zu einem zwei Häuser Dorf. Irgendwo dazwischen aufgeben und weitergehen, hinsetzen und wieder aufstehen.
Diesmal ist der Tag nach sieben Stunden beendet. Das Vorhaben ein Buch zu lesen scheitert schon an der ersten Seite aufgrund von Verständigungsproblemen . Des Weiteren bleibt festzuhalten, dass die Schuhe nicht scheuern, der Rucksack mittlerweile schon, die Fußsohlen brennen und es einfach nur darum geht von A nach B zu kommen.
So einfach kann das Leben sein.
Folge 1
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Verfasst von F am 31. August 2009
Wir wussten, dieser Weg wird kein leichter sein. Weiße Hexe auf grünem Grund sollte das Motto der nächsten Tage sein und so gingen wir beharzt die erste Etappe an. Ein staubiger, immer bergauf führender Feldweg bildet den Einstieg. Bäume sind nicht in Sicht und die Sonne scheint erbarmungslos. Noch laufen wir nebeneinander, nicht ahnend, dass wir diese Formation die folgenden Tage aufgeben werden.
F tropft der Schweiß von Nase und Kinn. Die erste Bank ist schon lange passé. Die nächste noch lange nicht in Sicht.
Nach 1h20min erreichen wir den Eselsplatz und erhalten damit die Chance
die 13kg schweren Rucksäcke etwas zu erleichtern. Gestärkt wandern wir weiter, getreu dem Motto „Die nächste Bank ist unsere“, was wir selten in die Tat umsetzen, denn je länger die Reise fortschreitet um so schwerer fällt es, wieder aufzustehen.
Der zweite Tag endete nach 11h45min und 35km. Dabei konnten wir uns eines aber trotzdem nicht entgehen lassen: Zapfenzielwerfen – demnächst Olympisch.
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Verfasst von F am 26. August 2008
Mariehamn (Ålandinseln)
Wir befinden uns jetzt nicht mehr in Südschweden, sondern in Finnland. Die Ålandinseln stehen unter finnischer Verwaltung, haben eine eigene Währung, Flagge und ein eigenes Autokennzeichen und die Amtssprache ist schwedisch.

- Mariehamn

- neugieriges Hühnchen
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Verfasst von F am 25. August 2008
Stockholm – Kreuzfahrtschiff zu den Ålandinseln
Beginnen wollen wir den Tag mit der Weisheit des Tages von einer Mitreisenden:
Wenn man es nicht probiert hat, kann man nicht wissen, wie es schmeckt.

- Gassen in Gamla Stan

Sonnenuntergang in den Schären

Schärenlandschaft
Und im Ohr? „Dont Panic“ von Coldplay bis „From the Ritz to the Rubble“ von den Arctic Monkeys.
Fast hätte ich es vergessen. Der Tod heißt hier Patricia.
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Verfasst von F am 24. August 2008
Ljungby – Lagan – Gränna – Linköping – Stockholm
Oskar

Oskar seine Ische

Oskar und seine Ische ihr Kind

Und im Ohr? „Build God, Then We’ll Talk“ von Panic at the Disco bis „Do You Want to“ von Franz Ferdinand
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Verfasst von F am 23. August 2008
Warnemünde – Gedser – Kopenhagen – Helsingör – Helsingborg – Ljungby
Es gab Regen in allen drei Ländern

Warnemünde

Kopenhagen

Ljungby
und im Ohr „Adrenalin“ von Elke bis „Brianstorm“ von den Arctic Monkeys.
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Verfasst von F am 6. Dezember 2007
Vom 06. – 09. Dezember beehrt F die Hansestadt Lübeck.
Aus diesem Grund wird es diese Woche auch kein Rätsel geben.
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Verfasst von F am 13. August 2007
- Abfahrt & Sassnitz II –
Vorher aber noch ein paar Daten zum Schiff: (…) Dann haben wir das Schiff von rosa in rot umgestrichen und Sissi in Alexander umgeändert. Das war uns einfach zu pussy.
Nun war der Tag gekommen. Wir mussten all unsere neue gewonnen Freunde zurücklassen.
Auch die Pension und der Möller – Klan müssen jetzt ohne uns klarkommen. Kein fröhliches Kinderlachen wird nun mehr durch die Gänge hallen.
In schlechter Erinnerung bleiben uns jedoch die Lohmer Schafe – durch und durch nicht kontaktfreudig und undankbar. Wenn C Löwenzahn anbietet, hat man das nicht auszuschlagen und meckernd wegzurennen.
Was bleibt? Mmmmm, das machen wir mal wieder.
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