F: Genauer gesagt, mag ich eher Trance. Weißt du, es kommt mir mehr auf Harmonik und Melodiesequenzen an als auf wahllos aneinandergereite Klangbilder.
Kommilitonin: Ach so.
Geh und spiel mit was Giftigen, ich muss meine Vans liebkosen.
Morgen geht es nach Schweden. Daher sag ich mal Tschüss und vielleicht bis bald.
Zur Einstimmung ein kleines Video. Wobei dabei natürlich zu hoffen ist, dass bei der Reise kompetentere Leute am Start sind.
Samstag habe ich festgestellt, dass ich den ersten Teil, den ich für Öko gelernt hatte, gar nicht mehr konnte. So musste ich alles nochmal machen und zu dem Konzentrationsproblem vom Samstag kam nun noch ein Zeitproblem. Missmutig und verstimmt, bin ich zum Snooker gefahren. Da war ich dann total geflasht und aufgekratzt, nur weil ich ein Autogramm bekommen habe (bescheuert, ich weiß). Abends immer noch der Welt entrückt, spät ins Bett gegangen und um 7:30 Uhr „frisch“ aufgewacht, obwohl ich die ganze letzte Woche schlecht geschlafen habe. Den Sonntag vor mich hingelebt und Fußball gelernt, mit erschrecken festgestellt, dass ich in zwanizig Minuten los muss und nicht in sechzig, was bedeutet, ich muss Fußball in der Bahn weiterlernen und für Öko ist immer noch nichts geschehen und Dienstag ist die Klausur und Montag muss ich nochmal Psycho wiederholen und Dienstag Pathologie, weil das ist vor Öko, aber dann war ich im Tempodrom und wieder hochkonzentriert und auf’s Spiel fokussiert. Nach einem kurzen Plausch mit den Spielern saß ich in der S – Bahn und fühlte mich so unendlich müde. Ich dachte, ich komme nie mehr nach Hause. Um 12 Uhr zu Hause und Montag um 7:45 Uhr aufstehen. Dementsprechend sah ich auch aus und es ging auch nicht mit der supertollen Augenringe – Wegmach – Creme weg. Zur Fußballklausur gefahren, dann im Basketball – Seminar vor mich hingestarrt und der Lehre in meinem Kopf gelauscht. Abends Psycho geschrieben, mit dem Gedanken immer noch nichts so richtig für Öko zu haben. 20:00 Uhr, dem Nervenzusammenbruch nahe, dann nochmal richtig bis 21:45 Uhr durchgezogen und die Hälfte geschafft. Nachdem ich dann die Nacht über von irgendwelchen Öko – Folien geträumt habe, habe ich Dienstag bis Mittag den Rest gelernt und danach Pathologie wiederholt, im Stillen hoffend, dass wenn ich mir morgen nochmal Trainigswissenschaft durchlesen will, nicht auch alles vergessen ist. Um 01:00 Uhr nachts war dann das primitive Wesen von nebenan mit Türen knallen, Möbeln rücken und Gegenstände auf den Boden werfen fertig. Irgendwie klappt das nicht mit den Todesverwünschungen. Anj kann ich mir vielleicht mal dein Voodoo – Kit ausleiehen? Mittwoch hatte man schon keine Lust mehr und brauchte dann vier Stunden um sich die 6 TW – Themen durchzulesen. Abends während der Klausur festgestellt, dass man durchfällt, aber es war irgendwie total egal. Der Schlag kommt dann erst, wenn man es dann wirklich schwarz auf weiß zu stehen hat „nicht bestanden“. Nach der Klausur habe ich dann die Fußball- und Psychoergebnisse gecheckt. In Fußball gab es nur ein „bestenden“ oder „nicht bestanden“ und ich habe natürlich ein „bestanden“. In Psycho gab’s ne 1.
Wie schon erwähnt, war F am Freitag Abend bei Linkin Park in der Waldbühne und heute hat auch die Berliner Zeitung dazu mehr oder weniger ihr Resümé gezogen, doch dazu später mehr. Erstmal meine Eindrücke.
ES WAR SO SAUGEIL (und eigentlich mag ich dieses Wort gar nicht)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Heute kann ich mich endlich von der Wahrheit oder Unwahrheit der HIM – Konzertrezension aus der Berliner Zeitung überzeugen, denn HIM sind heute Vorband oder Support Act, wie das ja heutzutage heißt, von Linkin Park.
Letztens stand in der Berliner ja auch wieder ein wunderbarer Verriss von Coldplays neuen großartigem Album. Wie machen die das immer nur? *g*
Also ich fasse noch mal zusammen: F heute Abend in der Waldbühne und morgen im Sauerstoffzelt.
Pünktlich zum astronomischen Sommeranfang meldet sich F aus der Frühlingspause zurück. Genau heute erreicht die Sonne ihre nördlichste Stellung auf der Himmelskugel. Auf dem nördlichen Wendekreis steht die Sonne also genau im Zenit.
Nun fragen sich sicher viele, was F in der Zeit so gemacht hat oder was generell geschehen ist.
Ein Fußballspiel mit deutscher Beteiligung und positiven Ausgang für ebendiese ist kein Silvester. Nervig.
Liebe Chicks, es ist noch nicht mal ansatzweise erotisch oder cool, wenn ihr eure Kaugummis wie eine Kuh kaut, ihn mit offenen Mund immer wieder von links nach rechts schiebt und dabei Schmatzgeräusche in Zimmerlautstärke von euch gebt. Widerlich.
F wurde das Portemonaise gestohlen. Wo wenn nicht in Potsdam, dem Chicago Brandenburgs. Ärgerlich.
F hat vier Vorträge gehalten: Integrationsdimensionen und Integrationspotentiale des Sports, Prinzipien der Mann – Mann – Verteidigung, Olympische Winterspiele Lillehammer 1994 und Krafttraining im Gesundheitssport. Fleißig.
Habe ich doch Ende Mai bei dieser internationalen Farce, wie heißt es doch gleich…. Grand Prix de la Chansons d’Eurovision, ein tolles Lied entdeckt: Laka aus Bosnien – Herzegovina mit „Pokusaj“. Exotisch.
Coldplay! Coldplay! Großartig.
„Das sind die, die abends einschlafen und morgens tot aufwachen.“ Weise.
Manche Alben kommen nur im Herbst und Winter gut: Queen mit „Made in Heaven“, Element of Crime mit „Mittelpunkt der Welt“ und die Editors mit „The Back Room“ und „An End Has a Start“. Komisch.
Letztens in Potsdam: „Wissen Sie vielleicht, wo die Lindenstraße ist?“ – „Nee, tut mir Leid. Was soll denn da sein?“ – „Na eine große, breite, schwarze Straße!“ Toll.
Ja, Mensch, wer hat Lust auf die Wombats im Oktober? Rockbar.
Flash – ah – king of the impossible
He’s for ev’ry one of us
Stand for ev’ry one of us
He’ll save with a mighty hand
Ev’ry man ev’ry woman ev’ry child
With a mighty flash
Nein, nicht Flash Gordon, sondern ein Koffein – Flash, den ich heute morgen erlebt habe. Ich befand mich in diesem Tunnel, alles um mich rum zog sich in mich hinein, aber mein Geist war doch eigentlich viel zu träge und müde dafür und ich dachte die ganze Zeit: „Äh? Hä? Narf. Blubb.“
What’s happening flash?
Only dr hans zarkov formerly at n a s a
Has provided any explanation
Nein, auch ich weiß, wie es dazu kommen konnte, obwohl…. Gehen wir doch einfach mal einige Stunden zurück…
Bäng! Knallt um sechs zweimal die Tür von meinem lieben Nachbarn, der die Türklincke für einen Dekoartikel hällt. F noch total stoned von gestern versucht sich heute morgen nicht ganz so doll aufzuregen, wie die letzten zwei, schließlich muss F ja auch bald aufstehen, nämlich um 06:45h. Über Überlegungen zur Türpräparation, damit sie nicht so doll knallt (Tipps nimmt F gerne entgegen), döst F wieder weg. Geweckt von den Fußballergebnissen, die F natürlich schon längst von einer geheimen Quelle kannte, geht es weiter im Tagesablauf. Zum Frühstück gab es eine Tasse Prince of Wales – Tee, der ja eigentlich ein Nachmittagstee ist und daher auch nicht so stark. Relativ gut gelaunt und motiviert geht F zum Soziologieseminar „Integration durch Sport? Integrationspotentiale des vereinsorganisierten Sports“, wo F auch gleich einen super Vortrag abbekommen hat: Integrationsdimensionen und -potentiale. Leider endete dieses Seminar schon nach einer halben Stunde, sodass wir uns in die Cafe (um mal die Leute aus der Schule zu zitieren) begaben, wo F aus Ermangelung einer heißen Schokolade (Wo verdammt war die denn hin?!) einen Milchkaffee nahm und das, liebe derweil sicherlich eingeschlafene Leser, war äußerst delikat, führte aber zu eingangs beschriebenen Zustand.
Mein Praktikumsbericht ist ein Meisterwerk der Poesie und Schreibkunst. Mit Formulierungen wie „Die Geschichte der Heilstätten reicht zurück bis ins Jahr 1898. Die verschiedenen Gebäude wurden in mehreren Bauphasen zwischen 1898 und 1930 errichtet.“ und „Die Bewegungserfahrungen, die ich durch das aktive Teilnehmen in den Gruppen sammeln konnte, sind auch sehr nützlich und auch hilfreich für die Erstellung eigener Stundenentwürfe um eine angemessene Belastung zu garantieren und Überbelastungen zu vermeiden.“ bin ich ganz vorne mit dabei, wenn es um den Literaturnobelpreis geht.
Blöde Kinder regen mich nicht mal ansatzweise so auf wie blöde Erwachsene. Obwohl aus blöden Kindern in der Regel blöde Erwachsene werden.
Man wurde von den Kollegen gesietzt, auch wenn man nur der dumme Praktikant war bzw. in der Rangordnung ganz unten stand.
Obwohl die eigene Kindheit noch nicht so weit zurück liegt, hat man schon viel vom Kind sein verlernt.
Auf jeden Fall will ich später mal was mit Kindern machen, weil es ganz viel Spaß gemacht hat.
Gefühlte 80% der Kinder hießen Sandra, Sebastian und Michèl.
Berufschancen nach dem Studium gehen gegen Null. Denn fast alle Physio- bzw. Sporttherapeuten sind um die 30 und die gehen demnächst auch nciht in Rente.
Man will ja immer möglichst alles über seine Stars wissen. Viele Leser fragen sich sicherlich auch, was F den ganzen Tag so macht. Nun, das ist schnell erzählt.