Und da stehen sie nun als die strahlenden Sieger. Wieder ein Sieg eingefahren, wieder viele Tore geschossen und sich selbst übertroffen. Der EM – Titel winkt, denn wie gestern will man mit Spielwitz, Schnelligkeit und Kampfgeist mittelklassige und unterklassige Gegner niederringen, in der Hoffnung, dass sie schon vor Anpfiff in Ehrfurcht vor der großartigen deutschen Mannschaft erstarrt sind.
Archiv für die Kategorie ‘Fußball ist unser Leben’
AUT 0 – GER 3
Verfasst von F am 7. Februar 2008
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Gestern in Rostock
Verfasst von F am 21. Oktober 2007
Nach langem Warten gibt es jetzt wieder eine schöne und vor allem angenehmere Alternative zu Hertha gegen Schalke – Rostock gegen Schalke. So machten sich H & F gestern auf gen Norden.

Nachdem H & F ewig ums Stadion laufen mussten, in den falschen Block geschickt wurden, fanden sie dann noch den Osteingang und konnten nach kurzer Stärkung ihre Plätze neben dem Gästeblock einnehmen.
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Nach einer halben Stunde Leerlauf konnten sie dann um 15:00 Uhr dem Erwärmungsprogramm folgen.
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Um 15:30 Uhr war dann endlich Anpfiff. Das Spiel war in ordnung, aber nicht so heiß, dass H & F warm (ums Herz) wurde. Schalke ging zur Halbzeit mit einem Tor aus dem Nichts von Asamoah in Führung. Die Stimmung neben dem Gästeblock war ziemlich gut. Nach der Halbzeit gelang Rostock dann durch einen groben Patzer von Torhüter Neuer der Ausgleich. Schalke fiel nur noch durch ausgeprägtes schauspielerisches Talent auf. Rostock war bei eigenen Kontern oft unkonzentriert und vorne im Abschluss meist zu langsam. Unentschieden geht also voll in Ordnung, obwohl ein Schalke – Sieg natürlich nie verkehrt ist…
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Ach ja und Schiri, wir wissen wo dein Auto steht!

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Hertha + Fußball = Grottenkick
Verfasst von F am 7. Oktober 2007
Diese Gleichung ist eindeutig und unmissverständlich, quält doch die Hertha ihre Fans schon seit langen mit unattraktivem Fußball. Nur das jetzt keine Missverständnisse auftreten , ich gehöre nicht zu den Fans. Aus gutem Grund. Vor jeder Saison eine große Klappe und dann mit Müh & Not UEFA – Cup erreicht oder UI – Cup oder wie letzte Saison gar nichts.
Beim Spiel am Samstag gegen Cottbus hat nun die herthanische Spielkultur einen neuen
Tiefpunkt erreicht. Zwei Mannschaften, die nicht konnten und nicht wollten, wobei 1.) man bei Hertha nicht wusste, ob sie nicht konnten oder wollten und 2.) Cottbus die klar bessere Mannschaft war. Hertha hatte die erste Ecke nach etwa 40 Minuten und schoss laut Statistik im gesamten Spiel neunmal auf das Tor. Die Frage ist hier, was alles als Torschuss gewertet wurde. Wenn Cottbus gekonnt hätte, hätten sie schon in der ersten Halbzeit mit 2:0 führen können. Leider wollten sie den Ball ins Tor tragen und sahen daher die einfachsten und eindeutigsten Möglichkeiten nicht. Am Ende sollte dann doch noch fast die Hertha gewinnen. Man weiß nicht, warum der Schiedsrichter in der 88. Minute den Elfmeter gab. Wollte er sich a) dem Spielniveau anpassen, b) kurz für Action sorgen oder c) sich einfach in Erinnerung rufen? Sicher in einem Hertha – Spiel ist nur eins: Pantellic fällt irgendwo auf dem Spielfeld (bevorzugt in Strafraumnähe) hin. Gerechterweise vergab er den Elfer. Anscheinend gibt es doch einen Fußballgott.
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WM – Spiel Ukraine gegen Tunesien
Verfasst von F am 23. Juni 2006
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Ukraine gegen Tunesien – Spiel 48 der Fußball–WM 2006 und Papa und ich live dabei. Nachdem die Ukraine gegen Saudi – Arabien doch noch angefangen hat Fußball zu spielen und Tunesien gegen Spanien auch kein schlechtes Spiel gemacht hatte, dachten wir uns, dass auch dieses Spiel durchaus doch noch spannend werden könnte. Shevchenko auf Seiten der Ukrainer tat sein übriges dazu.Um 12:30 Uhr ging es los gen Olympiastadion. Gefreut hatten wir uns, als dann Hauptbahnhof eine Horde lärmender Kinder einstieg, die den Geräuschpegel in der Bahn um mehrere Dezibel erhöhten und uns bis zu unserer Station begleiten sollten.Am Ziel angekommen checkten wir erst mal die Location, schließlich waren viele Buden aufgebaut. Wir überlegten auch, ob wir uns mit leichtbekleideten Frauen in knappen Höschen fotografieren lassen sollten, verwarfen diese Idee jedoch rasch und suchten uns als Motivhintergrund lieber das Olympiastadion aus. Die Frauen wären neben uns sowieso erblasst.Gegen halb drei verspürten wir Hunger und beschlossen uns eine Boulette zu kaufen. Aber in neudeutsch heißt das nicht mehr Boulette, nein. Es ist ein Beefsteak. Darauf wies der Verkäufer meinen Vater auch hin.Um 16:00 Uhr war dann der Anpfiff zum lange erwarteten Spiel. Doch die Freude war schon bald dahin und die 72.000 Zuschauer mussten sich ein lustloses und unmotiviertes Gekicke anschauen. So schickte das Publikum doppelte Laola – Wellen durch die Ränge und vertreib sich so die Zeit. Der Pausenstand war dementsprechend 0:0. Jedoch wurde dieses Einlullprogramm durch eine rote Karte für einen Tunesier in der 46. Minute kurz unterbrochen. Auch die zweite Halbzeit versprach keine Besserung und schon brach bald ein lautes Pfeifkonzert an, das lange nicht abebbte. Aber in der 70. Minute passierte dann doch noch etwas. Shevchenko, der vorher nur rumstand und sich ab und an zum Ball bemühte dribbelte in den Strafraum und ließ sich dann nach einem Ausatmer eines tunesischen Verteidigers fallen und bekam einen Elfmeter, den er dann auch prompt selber souverän verwandelte. Das Spiel wurde danach aber keinesfalls besser und so trennten sich diese beiden Mannschaften, die noch nie zuvor gegeneinander gespielt hatten 1:0. Ukraine zieht damit ins Achtelfinale ein und spielt dort gegen die Schweiz.Das Publikum machte für sich aber trotzdem Stimmung und spielerisch bleibt für uns nur zu hoffen, dass das Viertelfinale nächsten Freitag hochwertiger wird.
Fotos zum Spiel findet ihr auf meiner Homepage unter http://www.beepworld.de/members21/-krokodil-
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