Belanglose Alltäglichkeiten

Erinnerungen der F.O.

Archiv für die Kategorie ‘Brennholz’

Das Feuer lodert höher

Verfasst von F am 9. Dezember 2007

Das Knallrosa Tagebuch möchte Antwort auf ihre persönlichen Weihnachtsfragen. Liebe Leser, es ist ein Ende der Weihnachtsstöckchenzeit in Sicht. Obwohl, wir haben ja noch zwei Advents (Oder Advente? Wo ist denn die Deutschlehererin, wenn man sie braucht?!). 

* Heißt es nun “zu” oder “an Weihnachten”?

Zu oder an ist doch egal. Hauptsache blink, blink und fette Geschenke!

Im Norden sagt man „zu“ und im Süden eher „an“. Alles klar?!

* Welcher Geschenketyp bist Du – Lastminute-StresseinkäuferIn oder GedankenspielerIn im Herbst?

Wenn ich etwas sehe, was derjenige haben würde wollen wird das gekauft. Egal ob Sommer oder Winter und egal, ob ich dann letztendlich zwanzig Geschenke habe.

Ich mache mir schon rechtzeitig Gedanken, weil mir immer nichts einfällt. Wann ich das dann kaufe, ist eine andere Frage. Was ich immer überhaupt nicht verstehen kann, ist, wenn Leute auch für die zwei Omas und Opas und / oder Tanten was kaufen (müssen).

* Der ideale Wunschweihnachtstraum?

Unser Weihnachtsbaum ist der Traum anderer. Den Wichteln sei Dank.

Mein Wunschweihnachtsbaum ist in blau geschmückt.

* Die Realität?

Wie gesagt, wir haben die Realität, die sich andere wünschen.

Rot. Jedes Jahr.

* Bei welchem Geschenk würdest in hysterisches Lachen verfallen, weil Dir sonst nichts anderes einfällt und Du von Heulkrämpfen Kopfschmerzen bekommen würdest?

Natürlich alles, was billiger als 100€ ist und nicht einer Edelmarke entspringt. 

Klamotten, die ich nie tragen würde. So etwas würden mir meine Eltern aber nie schenken oder generell würden sie nichts besorgen, was mir nicht gefällt.

* Welchen Namen würde euer Baum tragen, wenn Du Dir über eine solche Frage Gedanken machen müsstest?

Was soll denn der Scheiß?! Als ob Bäume Namen hätten! Das ist doch nur dummes Holz!

Irgendwas schwedisches glaube ich.

* Wie klingt Heilig Abend?

Timbaland aus den fetten Boxen in 150 db. Ist doch klar.

Generell klingt Weihnachten nach toller Weihnachtsmusik. Früher lief immer „Weihnachten in Familien“ von Frank Schöbel und Aurora Lacasa. Diese Platte habe ich so geliebt. Vor drei Jahren haben wir ganz zufällig diese Schallplatte auf CD wiedergefunden und gleich gekauft. Jetzt läuft sie auch immer wieder. Zwischendurch läuft auch von Helmut Lotti das Weihnachtsalbum. Für allle die jetzt bei dem Namen Helmut Lotti aufstöhnen: Schnauze, die CD ist echt gut!

* Wie riecht Heilig Abend?

Nach BomChickaWahWah.

Lebkuchen, Stolle und Gans, obwohl es die erst am 1. Weihnachtsfeiertag gibt. Dann noch nach Grünkohl und gebrannte Mandeln und Glühwein, obwohl ich keinen trinke.

* Was ist Deine erste Erinnerung an Weihnachten?

Der Alte torkelt besoffen in den WEihnachtsbaum und der umstürzende Baum erschlägt den Hund. 

Ich weiß nicht welches Weihnachten es war, aber es war ein ganz frühes, vielleicht fünf oder sechs. Jedenfalls waren da Oma und Opa da und ich habe einen Puppenwagen und einen Wellensittich bekommen. Ich erinnere mich nur noch daran, wie ich beides entdeckt und ausgepackt habe.  Ja, da war die Welt noch in Ordnung. Toll, Ani, du hast es geschafft, jetzt geht es mir schlecht!

* Wer war früher der Weihnachtsmann?

Der Weihnachtsmann ist der Weihnachtsmann. Was soll’n die Frage, ey?!

Niemand.

* Wie lange hast Du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Was heißt hier geglaubt. Den gibt es doch oder nicht?

Keine Ahnung. Habe ich überhaupt mal dran geglaubt?

* Wie oft muss “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” sein?

Was das denn?! Da wird „Saw“ und „Hostel“ geguckt. Die Extended Versions.

Wir schauen auch immer die alten Defa – Märchen. Eigentlich mag ich sie nicht, aber irgendwie gehört es dazu.

* Kannst Du glauben, dass es tatsächlich Leute gibt, die diesen wunderbaren, supertollen kulturellen Kulturschatz nicht kennen?

Ja.

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Brennholz zu Weihnachten

Verfasst von F am 1. Dezember 2007

Weihnachten im OstbahnhofWeihnachten im OstbahnhofZur Feier des Jahres warf mir Kassiopaia ein Stück Holz herüber, das ich gekonnt annahm: 

Feierst du Weihnachten? Feierst du mit der Familie oder gehst du weg?

Jeder 24. Dezember wird mit einem handfesten Streit über die essentielle Tagesplanung für eben diesen und die folgenden begannen. Nervenzusammenbrüche aufgrund des Stresses, bedingt durch die enge Tagesplanung durch Baumschmücken, Essen zubereiten und gute Miene zum bösen Spiel machen, sind an der Tagesordnung.

Morgens wird genüsslich ein Käffchen, wahlweise Tee, geschlürft, so dass man früh beim Fernsehen Kaffee essen und sich dann mit Stolle vollstopfen kann. Gegen 15:00 oder 16:00 Uhr brechen wir dann zu einem Spaziergang auf. Früher war das immer bei uns im Kiez, jetzt fahren wir immer in die Stadt, um dann das Gefühl des total ausgestorbenen Berlins zu genießen. Gegen 19:00 Uhr sind wir dann meistens wieder da und je nachdem wie wir uns fühlen gibt es erst Bescherung oder Abendbrot.

Früher war natürlich alles anders und besser.

Hast du dir schon Gedanken über Geschenke gemacht oder sogar schon welche gekauft?

Geschenke werden immer schon ein Jahr vorher gekauft. Man versucht sich stets im Preis und in der Anzahl zu steigern.

Kommt Zeit, kommt Rat.

Gibt es schon Pläne für das Weihnachtsessen?

Gespeist wird in dem riesigen Speisesaal, wo wir an der 20 Personen – Tafel, jeder an einem Ende, sitzen und uns Nettigkeiten zurufen. Die kleine Schwarze serviert den Truthahn, in der Regel stümperhaft gekocht, sodass wir jedes Jahr eine neue Köchin einstellen. Soviel Inkompetenz ist uns schier schleierhaft. 

Kartoffelsalat mit Würstchen. Früher gab es immer mit Kartoffeln, Leber und Sauerkraut gefüllte Ente. Das Rezept hatte uns mal jemand zugesteckt. Es gestaltete sich aber als zu aufwendig und machte uns in der Tagesplanung zu abhängig.

Hast du einen Weihnachtsbaum? Wann stellst du ihn auf und wann fliegt
er wieder raus? Wie muss ein Weihnachtsbaum für dich aussehen?

Die exklusive Nordmanntanne, jedes Jahr frisch für uns aus dem sibirischen Nadelwald importiert wird von den extra dafür eingestellten Wichteln mit dem schönsten Kitschschmuck dekoriert, so dass nur noch wenig vom ursprünglichen Grün zu sehen ist. Sobald sich die Tanne im Laufe des Jahres all ihren Nadeln entledigt hat, wird der Teppich inklusive Strunk aus dem Fenster befördert.

Früher hatten wir immer einen kleinen, künstlichen Weihnachtsbaum. Diesen haben wir immer noch, aber aufgrund von schon angeschmolzenen Zweigen wird er nicht mehr verwendet. Außerdem ist ein echter immer schöner. Je nachdem wie H Zeit hat, zieht der Baum zwischen dem 22. und 24. auf unserem Balkon ein. Je nach Ankunft wird der Baum dann geschmückt. H stellt der Baum auf und macht die Lichterkette an, E und F schmücken. H hat es auch drauf, aus zwei Bäumen einen zu bauen. Der Baum verlässt uns am ersten Januarwochenende nach Weihnachten.

Wirst du in die Kirche gehen?

Die Kirche gehört zu Weihnachten wie der Schnee. Natürlich nehmen wir das ganze Kitschprogramm mit. Sophisticated sitzen wir in der ersten Reihe, lauschen dem schlechten Spiel der dörflichen Kinderlaienschauspielgruppe, die uns Jesus Geburt vermitteln soll, tuen ein paar Scheinchen in den Spendentopf und murmeln brav unser Vater unser. Schließlich wollen wir nicht in die Hölle kommen! 

Natürlich nicht!

Glaubst du, dass an Weihnachten Schnee liegen wird?

Schnee gehört zu Weihnachten wie die Kirche. Man braucht zu diesem Jahreszeitpunkt einfach das ganze Kitschprogramm. Dieses fröhliche Kinderlachen, wenn sie eine Schneeballschlacht machen oder Rodeln ist das schönste was man sich wünschen kann. Es ist Ausdruck für eine friedvolle Zeit, die wir uns selber kreieren um weiterhin unsere Pseudo – Heile Welt – Geschichte aufrechterhalten zu können und nicht gerade  Weihnachten an der globalen Ungerechtigkeit ersticken.

Bestimmt nicht. Der Schnee macht doch schon seit Jahren um Weihnachten einen Bogen. wahrscheinlich sind wieder so um die 12°. Ich erinnere mich noch an damals, als…..

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Holz

Verfasst von F am 15. Oktober 2007

Um hier mal wieder etwas zu hinterlassen, will ich auf das gute alte Stöckchen zurückkommen, welches ich hier gefunden habe. Zur Zeit bin ich ziemlich unkreativ und schreibfaul, außerdem wird es langsam kalt und da braucht man schon Brennholz.

Sag es mit nur einem Wort!

1.) Wo ist Dein Handy? Tisch

2.) Dein Partner? –

3.) Deine Haare? schrecklich

4.) Deine Mutter? lieb

5.) Dein Vater? lieb

6.) Lieblingsgegenstand? Bücher

7.) Dein Traum von letzter Nacht? bescheuert

8.) Dein Lieblingsgetränk? Cola

9.) Dein Traumauto? Mini

10.) Der Raum in dem Du dich befindest? wohnbar

11.) Dein Ex? -

12.) Deine Angst? peinlich

13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? gesund

14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? allein

15.) Was bist Du nicht? beliebt

16.) Das letzte was Du getan hast? gegessen

17.) Was trägst Du? blau

18.) Dein Lieblingsbuch? Hugh Laurie „The Gun Seller“ (Und schon ist das Stöckchen im Arsch, weil es mehr als zwei Worte sind.)

19.) Das letzte was Du gegessen hast? Gulasch

20.) Dein Leben? vorhanden

21.) Deine Stimmung? genervt

22.) Deine Freunde? unersetzbar

23.) Woran denkst Du gerade? Praktikum

24.) Was machst Du gerade? Formulare suchen

25.) Dein Sommer? Meterologisch: vorbei, im Leben: ein Kommen und Gehen

26.) Was läuft in Deinem TV? Snooker

27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? gestern

28.) Das letzte Mal geweint? -

29.) Schule? vorbei

30.) Was hörst Du gerade? nichts

31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? Basketball

32.) Traumjob? Millionär

33.) Dein Computer? Laptop

34.) Außerhalb Deines Fensters? Wald

35.) Bier? englisch

36.) Mexikanisches Essen? Erinnerung

37.) Winter? schön

38.) Religion? gefährlich

39.) Urlaub? Immer wieder

40.) Auf Deinem Bett? Bettzeug

41.) Liebe? Wo?

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Stöckchen mit nur einer Frage

Verfasst von F am 17. August 2007

entdeckt bei Ani, Anj und der Kallorienzählerin

Drei Dinge, die mich leicht verwirren:

  1. die Komplexität allen Seins
  2. die Beschränktheit des menschlichen Seins
  3. die Kompliziertheit des informationstechnischen Seins

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Süßigkeiten – Stöckchen

Verfasst von F am 10. Juli 2007

 Stöckchen von Kassiopaia:

1. Süßes oder Saures?

Süßes, was wohl 90% aller Befragten antworten werden, weil es einfach angenehmer zu schmecken ist.

2. Schokolade oder Gummibärchen?

Wenn es sein muss, dann Gummibärchen.

3. Chips oder Popcorn?

Popcorn ist ganz toll im Kino, aber auch nur da. Bei meinen letzten vier Kinobesuchen habe ich jedoch kein Popcorn gegessen, weil ich es mir nicht leisten konnte. Chips sind natürlich auch sehr toll. Aber wie Kassiopaia schon bemerkte, kann man da immer nicht aufhören.

4. Eis am Stiel oder Waffeleis?

Waffeleis und am besten Softeis.

5. Meine allerliebste Süßigkeit ist:

Habe letztens von Arco „Florentiner“ gegessen. Die waren verdammt lecker. Das ist so eine Art Gebäck mit Nüssen. War auch nicht all zu süß. Ansonsten Popcorn. Obwohl bei mir Süßigkeiten eigentlich nur Schokolade, Bonbons, Gummitierchen und Zuckerwatte sind. Kuchen gehört definitiv nicht dazu. Sonst müsste man ja Cola auch als Süßigkeit zählen.

6. Mein liebstes Dessert ist:

Kirschen, Mirabellen oder Apfelmus, wahlweise auch Vanillepudding, Wackelpudding oder Kirschgrütze.

7. Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du…?

Keine Standardisierung möglich.

8. Ich erinnere mich noch als ich ein kleines Kind war,…:

…hat mir meine Oma immer beim Kochen Fleischstückchen aus dem Fenster im Garten gereicht, weil ich keine Schokolade gegessen habe. Die hat meine Cousine immer bekommen. Ja, das waren noch Zeiten. Da war die Welt in Ordnung, aber ich schweife ab…

9. Was müsste man dringend erfinden:

Nichts in dieser Hinsicht.

10. Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:

Alles.

11. Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk?

Würde mir gar nicht auffallen.

Und das Stöckchen fliegt weiter zu Assistenzarzt.

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