Lasst uns doch mal Gründe zusammentragen, was an einer Adolf Hitler – Figur in einem deutschen Wachsfigurenkabinett so abgrundtierf verwerflich und total unvertretbar ist.
Archiv für die Kategorie ‘Berlin’
Da ist es wieder
Verfasst von F am 5. Juli 2008
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Svarovski Weihnachtsbaum
Verfasst von F am 16. Dezember 2007
Pünktlich (oder auch nicht, je nachdem wie man’s nimmt) zum 3. Advent will ich dem lieben Blogleser den Svarovski Weihnachtsbaum am Berliner Hauptbahnhof vorstellen.

Größe: 20m
Kristalle: über 44.000
Dekoration: künstliche Tanne, ausschließlich Kristall, Beleuchtung von Außen, größter Svarovski Weihnachtsbaum
Insgesamt gibt es 16 Weihnachtsbäume von Svarovski, u.a. in Japan, Frankreich und den USA.
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Festival of Lights 2007
Verfasst von F am 27. Oktober 2007
Gendarmenmarkt
Deutscher Dom
Schauspielhaus
Französischer Dom
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Bald ist er weg, der Palast
Verfasst von F am 13. September 2007
So sah es mal aus, damals.

http://www.belocal.de/images/1304,1,3,238,0,true,true,0.jpg
http://www.nj13.de/Ereignisse/2004-03-xx_Berlin/IMG_5204.jpg
Und heute?
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Shopping bis der Arzt kommt – Eröffnung von Alexa
Verfasst von F am 12. September 2007
Wie hieß es doch so schön in letzter Zeit: „Der Alex bekommt eine Freundin.“ Alexa, das neue mega – super – fette – geile Einkaufzentrum beim Alexanderplatz in Berlin öffnete heute seine Pforten. Schon um Mitternacht machte der mega – super – riesige Media Markt auf und die Leute (ja, die Leute, wie ich sie liebe) strömten und strömten so stark und en masse, dass sie den Laden vorzeitig dicht machen mussten und Scheiben zu Bruch gingen, weil die Leute so schoben.
Auch ich konnte es mir aber nicht nehmen lassen und bin heute morgen gucken gegangen.
Ich wollte auch zu Media Markt, denn schließlich gab es da einen 4GB USB – Stick für 15€ und wer weiß was man noch so findet. Den USB – Stick habe ich bekommen, es war der letzte und den hat jemand vor meinen Augen wieder zurückgelegt. Ha! *grabsch grabsch* F war schneller… Was anderes habe ich dann auch ncoh bekommen. Die zweite Dr. House – Staffel für 19€ (Neid, Neid, bitte!). An der Kasse war dann auch die Frisur ruiniert. War schon ziemlich heiß. Später wurde dann der Media Markt auch wieder geschlossen und vor den Türen bildete sich eine Menschentraube. Türken schleppten Säckeweise Artikel aus dem Laden.
Was für Leute waren nun da? Natürlich alte Leute, Leute mit Babys, Ehepaare um die Fünfzig und einige Touris aber kaum Ausländer. Wie ist das Center? Groß. Sehr groß. Ich war vielleicht zwei Stunden da und habe höchstens ein Viertel gesehen, die große Miniaturlandschaft schon gar nicht. Das Ambiente ist sehr hell, es gibt viele Sitzgelegenheiten (was nicht immer der Fall ist) und die Läden sind die altbekannten. Toll ist der große Media Markt und die große Buchhandlung (beides über drei Etagen).
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Witzig, aber nicht zum Lachen
Verfasst von F am 19. Mai 2007
Supernanny Diplompädagogin Katia Saalfrank ist eine tolle Frau. Spielerisch bringt sie Kinder im Beruf unter und hilft Familien, die eigentlich gar keiner helfen will und die auch gar keiner sehen will, wie ihnen geholfen wird. Doch bei ihrem Einsatz letzten Mittwoch auf RTL stieß selbst sie an ihre Grenzen. Zu groß schien der Abgrund aus sozialer Ignoranz, Armut, schlechter Luft und Gewalt. Es roch nach Plattenbau, Osten und Urin. Die Supernanny befand sich in Marzahn.
Immer wieder zoomte sich die Kamera durch Hochhausschluchten, geschickt wurde dem Zuschauer sugeriert, hier sieht es an jeder Ecke gleich aus und aus dem Beton gibt es kein entrinnen. Gleich am Anfang wurde Marzahn als Problembezirk angespriesen. Kinder und Jugendliche hängen auf den Straßen und wissen nicht, was sie tun sollen. Aus purer Langeweile, Spaß und Beschränktheit (Anm. d. Verf.) bewerfen sie sich mit Steinen, schlagen sich und hängen rauchend auf Kinderspielplätzen rum (die übrigens alle neu gestaltet sind – Anm. d. Verf.). Das gleich nebenan (wirklich nur zwanzig Meter neben dem Drehgeschehen) ein Freizeitforum mit Bibliothek, Schwimmhalle, Bowlingbahn und Kampfsportschule ist, bleibt dem Zuschauer vorenthalten.
Barbara*, Mutter von sechs Kindern und offenbar alleinerziehend, steht mit schlabbriger Freizeitkleidung auf dem Balkon. Sechs Kinder habe sie und nicht viel Geld. Sie wisse, dass es schwer ist, hier in Marzahn, aber deswegen keine Kinder haben? Sie weiß auch, dass ihre Kinder hier keine Chance haben. (Aber warum deswegen keine Kinder haben, ne.) Wieder erfolgt die Stimme aus dem Off. Das Stichwort diesmal: Perspektivlosigkeit. Keine Arbeit, keine Zukunft für immer gefangen im Sumpf der Plattenbauten in Marzahn. Zoom zwischen die Hochhäuser.
Die Supernanny begleitet zwei grunddoofe Gören durch ihren Streifzug durch den Kiez. Eine davon ist Babs Tochter. Ein Wunder, dass die gute Katia dabei nicht überfallen wurde, denn zwischen den Hochhäuserschluchten lauert die Gefahr vor den Anwohnern dieser Kasten, dem Gesindel von Ostberlin. (Ich schildere hier nur meine Eindrücke, die ich aus dem Beitrag gewonnen habe.) Zusammen lungern sie in einem Hausflur rum, eine der Gören will wieder was an die Wände schmieren. Supernanny: “Habt ihr keine Angst, dass ihr erwischt werdet?” – “Nö!” Ein Mieter kommt durch die Haustür, schaut sie an und geht an ihnen vorbei zu seiner Wohnung. Stimme aus dem Off: In Marzahn kümmert sich keiner um den anderen. Auch die Supernanny ist geschockt über dies Ignoranz des Mieters. Und das ist die Stelle, an der mir der Kragen platzte. Was soll der Scheiß?! Als ob jeder Mieter in nem 11-Geschosser oder noch höher jeden Mieter kennt?! Außerdem haben die noch gar nichts gemacht gehabt. Was soll der Typ also mit ihnen machen?!
RTL hat mit dieser Folge genau das gezeigt, was die Leute sehen wollen, ein Bild verfestigt, was auch immer mehr Leute in Berlin in sich tragen , obwohl sie es eigentlich besser wissen sollten und könnten. In Marzahn – Hellersdorf und Hohenschönhausen lebt das deutsche Gesindel, die Ossis, die es nicht geschafft haben, nie schaffen werden, zusammengepfercht in ihren Betonbunkern aus der alten Zeit. Gleichzeitig haben hier braune Gedanken Hochkultur. Unerwähnt bleiben die neuen städtebaulichen Maßnahmen, die v.a. hier in den neueren Berliner Bezirken greifen und die Tatsache, das gerade Marzahn und Lichtenberg Hochburgen der PDS und WASG sind.
Doch lassen wir den dummen RTL – Zuschauer seine Illusion von seiner perfekten Welt und leben wir, die wissenden in dem befriedigenden Gefühl der Ahnung und Macht.
* Name geändert, da entfallen
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Ein Hoch auf unseren Busfahrer
Verfasst von F am 1. November 2006
Die Fahrt mit dem Öffentlichen Personen – Nah- und -fernverkehr bietet immer etwas Neues. Sehr beliebt bei den Busfahrern ist ja das Losfahren, wenn man gerade den Türöffner betätigen will. Natürlich gibt es auch welche, die dann noch die Tür öffnen. „Aber nur, weil Sie so schnell gerannt sind.“ Was ich auch schon gehört habe ist: „Beim nächsten Mal sind wir aber ein bisschen früher da!“ Man muss dazu sagen, dass der Bus drei Minuten zu früh kam. Ungern wird auch gesehen, wenn man seine Fahrkarte mit einem Schein bezahen möchte: „Ich bin doch keine Bank!“ – „Und ich bin kein Münzautomat.“
Auch die S-Bahn-Fahrer haben immer mehr Spaß bei der eigenhändigen Zugabfertigung von bis Poelchaustraße: „Der Zug hat mehrere Türen!“ „Jetzt aber fertig werden!“ Das Highlight war aber einmal nach 20 Uhr. „Nach Ahrensfelde einsteigen bitte!“ Die Türen waren aber noch nicht einmal freigegeben und der Zug stand auch noch nicht ganz. „Nach Ahrensfelde zurückbleiben!“ Die Türen waren gerade aufgegangen. Die Leute sprangen nur so zwischen Bahn und Bahnsteig hin und her. Das war ziemlich witzig, wenn man selber in der Bahn saß. Dieses Prozedere wiederholte sich an vier Bahnhöfen.
Noch ein Wort zur Bahn: Heute hatten die Züge wegen Schmierfilmbildung Verspätung.
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WM – Spiel Ukraine gegen Tunesien
Verfasst von F am 23. Juni 2006
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Ukraine gegen Tunesien – Spiel 48 der Fußball–WM 2006 und Papa und ich live dabei. Nachdem die Ukraine gegen Saudi – Arabien doch noch angefangen hat Fußball zu spielen und Tunesien gegen Spanien auch kein schlechtes Spiel gemacht hatte, dachten wir uns, dass auch dieses Spiel durchaus doch noch spannend werden könnte. Shevchenko auf Seiten der Ukrainer tat sein übriges dazu.Um 12:30 Uhr ging es los gen Olympiastadion. Gefreut hatten wir uns, als dann Hauptbahnhof eine Horde lärmender Kinder einstieg, die den Geräuschpegel in der Bahn um mehrere Dezibel erhöhten und uns bis zu unserer Station begleiten sollten.Am Ziel angekommen checkten wir erst mal die Location, schließlich waren viele Buden aufgebaut. Wir überlegten auch, ob wir uns mit leichtbekleideten Frauen in knappen Höschen fotografieren lassen sollten, verwarfen diese Idee jedoch rasch und suchten uns als Motivhintergrund lieber das Olympiastadion aus. Die Frauen wären neben uns sowieso erblasst.Gegen halb drei verspürten wir Hunger und beschlossen uns eine Boulette zu kaufen. Aber in neudeutsch heißt das nicht mehr Boulette, nein. Es ist ein Beefsteak. Darauf wies der Verkäufer meinen Vater auch hin.Um 16:00 Uhr war dann der Anpfiff zum lange erwarteten Spiel. Doch die Freude war schon bald dahin und die 72.000 Zuschauer mussten sich ein lustloses und unmotiviertes Gekicke anschauen. So schickte das Publikum doppelte Laola – Wellen durch die Ränge und vertreib sich so die Zeit. Der Pausenstand war dementsprechend 0:0. Jedoch wurde dieses Einlullprogramm durch eine rote Karte für einen Tunesier in der 46. Minute kurz unterbrochen. Auch die zweite Halbzeit versprach keine Besserung und schon brach bald ein lautes Pfeifkonzert an, das lange nicht abebbte. Aber in der 70. Minute passierte dann doch noch etwas. Shevchenko, der vorher nur rumstand und sich ab und an zum Ball bemühte dribbelte in den Strafraum und ließ sich dann nach einem Ausatmer eines tunesischen Verteidigers fallen und bekam einen Elfmeter, den er dann auch prompt selber souverän verwandelte. Das Spiel wurde danach aber keinesfalls besser und so trennten sich diese beiden Mannschaften, die noch nie zuvor gegeneinander gespielt hatten 1:0. Ukraine zieht damit ins Achtelfinale ein und spielt dort gegen die Schweiz.Das Publikum machte für sich aber trotzdem Stimmung und spielerisch bleibt für uns nur zu hoffen, dass das Viertelfinale nächsten Freitag hochwertiger wird.
Fotos zum Spiel findet ihr auf meiner Homepage unter http://www.beepworld.de/members21/-krokodil-
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