Belanglose Alltäglichkeiten

Erinnerungen der F.O.

„Hi, my name is Mike. I like what I do and I do what I like.“

Verfasst von F am 30. Juni 2008

Wie schon erwähnt, war F am Freitag Abend bei Linkin Park in der Waldbühne und heute hat auch die Berliner Zeitung dazu mehr oder weniger ihr Resümé gezogen, doch dazu später mehr. Erstmal meine Eindrücke.

ES WAR SO SAUGEIL (und eigentlich mag ich dieses Wort gar nicht)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

So, danke für eure Aufmerksamkeit.

Nein, es gibt natürlich noch etwas mehr zu sagen:

  • Natürlich kommen Leute, die viel später angekommen sind als man selber, viel früher rein, weil sie einfach weiter vorne eine weitere Schlange aufmachen, die sich dann in die eigentliche Schlange einfädelt. Die Ordner standen zwar daneben, aber ist ja auch egal.
  • Die erste Vorband war N.E.R.D. um 19:00 Uhr, die  mich  überhaupt nicht vom Hocker gerissen haben und die meisten anderen Leute eigentlich auch nicht. Primitiv ist es auch Sprechchöre zu initiieren, die „Berlin wants to fuck tonight. ‘Cause we are so horny. Berlin wants to fuck tonight. Berlin wants to Party!“ gehen. Spacko – Hip Hoper also. Jedoch konnten die sich zwei Drummer leisten, die ganz cool waren.
  • Kommen wir zu HIM. Oft als Kleinmädchenband verschrien, muss ich sagen, dass sie ordentlich rocken können, wenn man natürlich nicht auf den Text achtet, aber der war eh kaum zu hören und zu verstehen. Vor allem der dicke Drummer hatte es drauf. Ville Vallos Interpretationen von manchen Gesangsparts sind etwas gewöhnungsbedürftig und er sah generell schon mal frischer aus. Wenn man als erste Aktion auf der Bühne sich erstmal eine Fluppe ansteckt, kann man vielleicht auch nicht besser aussehen.
  • Danach machte sich F auf den beschwerlichen Weg zum Klo und hatte schon Angst, nicht mehr rechtzeitig zurückzukommen. Ein schmaler Wendelwaldweg führt zu den Toiletten, wo alle gleichzeitig hoch und runter gehen. So kam da zu minutenlangen Staus und das bemerkenswerte daran ist, dasss die Klos ansich gar nicht so voll waren. 
  • Dann folgte das mit Abstand coolste und für einige Zeit unerreichbare Rockkonzert Fs Konzertgeschichte. Die habens echt drauf.

Die Berliner Zeitung widmete ihrem Konzert bericht nun hauptsächlich N.E.R.D., weil man diesen auch auf Linkin Park anwenden kann. Ich frage mich, ob der Typ nach N.E.R.D. gegangen ist. Wahrscheinlich, denn er fand sie genauso scheiße wie ich. 

„Offenbar ist den HipHop-Rockern aufgefallen, dass in Europa eine Meisterschaft stattfindet, und so brettern sie am Freitag in der Waldbühne das White-Stripes-Riff von „Seven Nation Army“ herunter, offizielles Stadiongeheul dieser Tage.“ Das ist ihnen nur ziemlich spät aufgefallen, nämlich am Ende ihres Gigs. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ihr Aktionsradium sehr klein war: „reicht die Schlagkraft kaum über den Kessel vor der Bühne in die Ränge hinauf, wo sich das Armwedeln und Mitjohlen schnell verliert.“ Kommen wir mit zwei Sätzen auch zum Hauptact des Abends: „Erst in zwei Stunden werden Linkin Park auftreten, deren chartstaugliches Stumpfrockgeschrei für den vollständigen Ausverkauf der Veranstaltung gesorgt hat. Linkin Park[bauen], grölend und düster gestimmt, eher auf Tugenden wie Kampfgeist und Kraft.“  

 

Eine Antwort zu “„Hi, my name is Mike. I like what I do and I do what I like.“”

  1. Kassiopaia sagte

    Erstmal eins vorneweg, was nicht deinen Beitrag betrifft: Die Schrift ließt sich hier am Mac verdammt scheiße, die kursive so gut wie gar nicht. Aber man murkelt sich so durch und so kann ich sagen:

    Ääh, NERD sind wohl die obercoolen und denken sonst was von sich, als coole Rapper mit Bling Bling um den Hals. Deswegen machen die auch solche Sprüche. Ich hoffe nur, die Kiddies haben nicht mitgegröhlt!?
    Und ja, wahrscheinlich ist der Bln. Zeitungstyp gleich nach denen gegangen, der kam wahrscheinlich nur wegen denen und wollte es nicht zugeben. ;P

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