Ungeahnte Dimensionen in Sissis Welt oder Pausenunterbrechung
Verfasst von F am 3. Mai 2008
Liebe Leute, ein Musical ist doch kein Popkonzert, wo man nach jedem Lied jauchzen und jubeln muss! Ein Musical ist auch kein Fußballspiel, wo man jede gute Szene mit frenetischem Applaus beenden muss! Ich sehe es schon kommen , dass man demnächst im Theater steht und sich vorne an der Bühne drängt, weil jeder in der ersten Reihe stehen will.
Also wirklich!
Was in der deutschen Medien-, Kultur-, Politik- und sonstigen Landschaft auch nicht fehlen darf, ist eine monatliche Erwähnung des Nationalsozialismus oder eine diffuse Verbindung von damals zu einem heutigen aktuellen Thema. So blieb auch die neue Inzenierung von „Elisabeth“, seit dem 20. April im Berliner Theater des Westens zu sehen, davon nicht verschont. Die Verbindung von Sissi zum Nationalsozialismus liegt wahrlich nicht auf der Hand und auch beim intensiveren Überlegen bleibt einem die Verbindung verborgen. Aber ist ja auch egal. Hauptsache es wurde mal erwähnt.
Und zurück nach Honolulu.
Anj sagte
Ui echt, sind die da alle immer so ausgerastet? Also ich kenne es ja auch, dass nach jeder Szene eigentlich applaudiert wird und finde das nicht schlimm oder störend. Aber da wars anscheinend krasser, oder?
Und wie wurde denn bitte der NS erwähnt?
F sagte
Wirst du ja dann selber noch sehen, wie das abgeht und kannst uns deine Meinung dazu schildern. Im Original damals war das jedenfalls nicht.
Ich finde es sehr störend, wenn dauernd so ausschweifend applaudiert wird. Normaler Applaus ist ja okay, aber wenn das dann schon in abschlussapplausartige Dimensionen kommt, ist das ziemlich ätzend.
Bobsled sagte
Somehow i missed the point. Probably lost in translation
Anyway … nice blog to visit.
cheers, Bobsled!!