Belanglose Alltäglichkeiten

Erinnerungen von F.O.

Der Friedensmaler

Aufgrund der großen Nachfrage nach diesem Evergreen hier jetzt der Text:

Es war ein kleiner Junge und der lief hinein in Haus

und packte in der Küche seine Zeichensachen aus.

Er saß da, wo man immer den Himmel sehen kann,

nahm Pinsel und nahm Farben und fing zu malen an.

 

Er malte in den Himmel eine große Sonne rein.

Darunter auch zwei Menschen, einen groß und einen klein.

Und neben diesen Menschen fing er zu schreiben an.

Er schrieb mit sehr viel Mühe, dass man’s gut lesen kann.

 

Immer soll die Sonne scheinen!

Immer soll der Himmel blau sein!

Immer soll Mutter da sein! Und immer auch ich!

 

Aus diesen Kinderworten, da hat in später Nacht

‘ne Frau mit viel Musik im Kopf ein kleines Lied gemacht

Das Lied kam bis nach Frankreich,

Yvonne und auch Madeleine, die sangen es zusammen

sehr deutlich und sehr schön.

 

Gardez nous le soleil!

Gardez nous le bleu du ciel!

Gardez nous ma mËre en vie!

Gardez moi mon avenir!

 

Das Lied kam noch Amerika und über den Ozean

Ein Sänger der Pete Seeger hieß, der fing zu singen an.

Er sang für den Frieden in Vietnam und den FRieden in den  USA.

Und die Kinder sangen alle mit, weil das auch ihr Lied war.

 

May there always be sunshine!

May there always be blue skies!

May there always be mama!

May there always be me!

 

Doch einmal fragten Leute: Wo lebt er, in welcher Stadt,

der Junge, der diese Worte zuerst geschrieben hat?

Der Junge lebt in Moskau. Sein Vater fiel im Krieg

und er hatte in seiner Sprache diese Welt und den Frieden lieb.

 

Pust fsegda budjet sonze!

Pust fsegda budjet njeba!

Pust fsegda budjet mama!

Pust fsegda budu ja!

23. Juli 2007 Geschrieben von | Musik | 9 Kommentare

In der Tat – armes Schwein

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19. Juli 2007 Geschrieben von | Fundbüro | 7 Kommentare

Kinderlied und Apfelsaft

Was man nicht alles im Kopf behält: Heute beim Apfelsaft in die Trinkflasche Umfüllen, viel mir ein Lied ein, was wir einmal in der Grundschule (2. / 3. Klasse in etwa) in Musik gesungen haben.

Es war ein kleiner Junge und der lief hinein ins Haus. Er packte in der Küche seine Zeichensachen aus. Er saß da, wo man immer den Himmel sehen kann, nahm Pinsel und nahm Farben und fing zu malen an. Er malte in den Himmel eine große Sonne rein. Da runter auch zwei Menschen – einen groß und einen klein. Und neben diesen Menschen fing er zu schreiben an. Er schrieb mit sehr viel Mühe, damit man’s gut lesen kann: “Immer soll die Sonne scheinen, immer soll der Himmel blau sein, immer soll Mutter da sein und immer auch ich.”

Das ist Strophe eins. Ich weiß noch, dass das Geschriebene um die ganze Welt geht, in verschiedenen Sprachen und dann die letzte Strophe:

Doch einmal fragten die Leute, wo lebt er in welcher Stadt. Der Junge, der diese Worte zuerst geschrieben hat. Der Junge lebt in Moskau, sein Vater fiel im Krieg und er hat in seiner Sprache diese Welt und den Frieden lieb: Der Text auf Russisch.

Ich glaube, dass Lied heißt “Der Friedensmaler” und wer möchte, dem singe ich es gerne vor. 

zum ganzen Text

18. Juli 2007 Geschrieben von | Glamouröses Leben, Musik | 20 Kommentare

Ein Konzert für die Sinne

Man mag es kaum glauben, aber ja, jede Mücke klingt anders. Da ist die Dominante – ihr Summen überklingt alles, die Quirliege – schnell und hoch, die Schüchterne – ganz leise pirscht sie sich an und nicht zu vergessen, die Eiernde – ssSsssSssssSss. Zack, zack, zack geht es über den Kopf. Ich zähle sechs, dabei habe ich doch schon drei getötet.

Rückblende:

“Sandmann, lieber Sandmann,…” Punkt 22:00 Uhr. Ins – Bett – Geh – Zeit. Geübten Blickes wandern Fs Augen über die Wände. Kleine Schlitze, moralisch ist sie zu allem bereit. Da. *SPLASH* Blut spritzt in Zeitlupe durch den Raum. F dreht sich in Zeitlupe zur Seite, ein Bein streift ihre Wange. Die Abschlachteszene wird von wilden, hochtemporisierten E-Gitarrengeschrammel untermalt – Speed Metal in höchster Perfektion. Schnitt zur Familie der Mücke: Drei kleine Mückenbabies, einsam und verlassen, der Gitarrist zieht noch einmal das Tempo an, was schon gar nicht mehr möglich schien, aber es geht doch und wir schneiden erneut zur toten Mücke und zoomen uns in ihre Eingeweide. Wenn wir ganz genau schauen, erkennen wir ihre letzte Mahlzeit und es ist so geil. Diese künstlerische Perfektion, diese Aussagekraft in der Zerstümmelung, sie ist groß, so groß.  Schnelle Drehung, Schulterrolle vorwärts und gekonnte Landung in der Hocke. Lauerstellung, die 9mm schussbereit in jeder Hand. Da! Das ganze Magazin wird leergeballert. Gezielt saß jeder Schuss. Aber man weiß ja nie. Sicher ist sicher. Schnell nachgeladen und ein gezielter Schuss in den Kopf. Starke Show, großes Kino. Unsere Musikuntermalung, ein Sahnestück aus der Death Metal – Szene, erreicht seinen Höhepunkt, der Sänger grunzt sich die Seele aus dem Leib.  Die Mücke schweigt, nun für immer. Har, har, har. Die Kanonen sind nutzlos. Weg damit, das Messer gezückt. Spezialanfertigung – extra scharf und extra rostig. *ZACK* In Zeitlupe sehen wir die Mücke in zwei Teil zerfallen. Links und rechts gleiten sie die Wand herunter. *ZOOM* Gil Grissom erklärt uns den Aufbau der Mücke: Stechmücken verfügen über zwei häutige, teilweise beschuppte Flügel, zwei Schwingkölbchen, lange, vielgliedrige Fühler, einen etwa ebensolangen Stechrüssel (nur die Weibchen), haben einen schlanken Körper und lange Beine; die Größe ist unterschiedlich, aber selten größer als 15 mm. Stechmücken wiegen nur etwa 2 bis 2,5 mg.

Bequem ins Bett gekuschelt, den Kopf weich auf das Kuschelkissen gebettet, liege ich nun hier und lausche dem Konzert der Mücken. SssSssSssssssssss. So lange sie nicht stechen und genau das, liebe Leser, ist das komische, denn sie sausen nur über meinen Kopf hinweg, is es egal.  

17. Juli 2007 Geschrieben von | Glamouröses Leben | 8 Kommentare

Die breiten der Kommunikationsebenen

Studentin A (zückt ihr Mobiltelefon): Gib mir mal deine Nummer!

Studentin B: Meine Matrikelnummer? 73…

15. Juli 2007 Geschrieben von | Zitatensalat | 3 Kommentare

Robbie zu Gast bei Little Britain

12. Juli 2007 Geschrieben von | Fundbüro | 4 Kommentare

Süßigkeiten – Stöckchen

 Stöckchen von Kassiopaia:

1. Süßes oder Saures?

Süßes, was wohl 90% aller Befragten antworten werden, weil es einfach angenehmer zu schmecken ist.

2. Schokolade oder Gummibärchen?

Wenn es sein muss, dann Gummibärchen.

3. Chips oder Popcorn?

Popcorn ist ganz toll im Kino, aber auch nur da. Bei meinen letzten vier Kinobesuchen habe ich jedoch kein Popcorn gegessen, weil ich es mir nicht leisten konnte. Chips sind natürlich auch sehr toll. Aber wie Kassiopaia schon bemerkte, kann man da immer nicht aufhören.

4. Eis am Stiel oder Waffeleis?

Waffeleis und am besten Softeis.

5. Meine allerliebste Süßigkeit ist:

Habe letztens von Arco „Florentiner“ gegessen. Die waren verdammt lecker. Das ist so eine Art Gebäck mit Nüssen. War auch nicht all zu süß. Ansonsten Popcorn. Obwohl bei mir Süßigkeiten eigentlich nur Schokolade, Bonbons, Gummitierchen und Zuckerwatte sind. Kuchen gehört definitiv nicht dazu. Sonst müsste man ja Cola auch als Süßigkeit zählen.

6. Mein liebstes Dessert ist:

Kirschen, Mirabellen oder Apfelmus, wahlweise auch Vanillepudding, Wackelpudding oder Kirschgrütze.

7. Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du…?

Keine Standardisierung möglich.

8. Ich erinnere mich noch als ich ein kleines Kind war,…:

…hat mir meine Oma immer beim Kochen Fleischstückchen aus dem Fenster im Garten gereicht, weil ich keine Schokolade gegessen habe. Die hat meine Cousine immer bekommen. Ja, das waren noch Zeiten. Da war die Welt in Ordnung, aber ich schweife ab…

9. Was müsste man dringend erfinden:

Nichts in dieser Hinsicht.

10. Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:

Alles.

11. Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk?

Würde mir gar nicht auffallen.

Und das Stöckchen fliegt weiter zu Assistenzarzt.

10. Juli 2007 Geschrieben von | Brennholz | 8 Kommentare

Eine geht noch

Was heutzutage sehr in ist, sind Konzertmarathons auf Festivals und generell. Das ist doch puschi puschi. Ich sag euch, was wirklich knallt: Prüfungsmarathons!

Los geht’s am 11.07. mit der Fachprüfung Baseball Praxis über den 12.07.: Fachprüfung Leichtathletik Praxis I. Munter weiter geht es am 16.07. mit der Anatomieklausur, einem kleinem Verschnaufer (ha ha) am 17.07. und der Statistikklausur bis wir dann am 18.07. einen kleinen Höhepunkt mit der Klausur in Methodenlehre haben. Zurücklehnen tun wir uns am 20.07. mit der praktischen Basketballfachprüfung, bevor wir am 24.07. wieder zu Hochtouren und der Leichtahletik Praxisprüfung Teil II auflaufen und alles am 24.07. mit der theoretischen LA – FP ausklingen lassen, bis wir uns im September drei weiteren Prüfungen widmen.

9. Juli 2007 Geschrieben von | Glamouröses Leben | 3 Kommentare

Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch

Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysilliogogogoch in Wales – längster Ortsname der Welt.

http://www.cellular-news.com/images/press/Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch_station_sign.jpg

8. Juli 2007 Geschrieben von | Fundbüro | 10 Kommentare

Durchtrieben sei der Mensch, hinterhältig und böse II

Danke, lieber Fahrraddieb, du dummes Schwein. Und es ist mir scheißegal, ob Mami und Papi dir früher nie “Gute Nacht” gesagt haben!

Wer noch einmal in Erinnerungen schwelgen möchte: Durchtrieben sei der Mensch, hinterhältig und böse I

6. Juli 2007 Geschrieben von | Das wahre Leben - unzensiert | 6 Kommentare

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