Als Schmankerl heute Anjalis Fragebogen
Was ist das verrückteste, was du heute noch vorhast?
Zum Training gehen und so tun als könnte ich nichts.
Welche Sprachen könntest du gern?
noch perfekter englisch, schwedisch
Was findest du am anziehendsten an Joaquin Phoenix?
nichts
Wie würdest du deine Oma gern schocken?
habe keine oma. alte leute könnte man aber allgemein mit einem farbigen freund oder einer freundin schocken
Was glaubst du, nehmen Supermodels alá 90-60-90 ihre Maße abends oder morgens?
das interessiert mich, als ob in china ein sack reis umfällt
Gibt es jemanden, dem du misstraust?
ja und es ist nicht nur jemand, es sind alle
Bist von jemandem Fan und es ist dir dabei peinlich, dies zuzugeben?
falco und wenn ich länger drüber nachdenke, kommen noch mehr dazu
Wenn du an deine Zeit als 10jährige zurückdenkst… was hättest du gern wieder?
die illusion einer tollen welt
Und was willst du auf keinen Fall zurück?
die frisur
Was ist dein größter Traum (gemessen an Jahren, die du ihn schon verfolgst)?
reisen
Worin siehst du den Sinn von Sudoku?
Beschäftigungstherapie für intellektuelle
Würdest du lieber Gameboy spielen als Sudoku-Rätsel zu lösen?
wer speilt denn bitte noch gameboy? playstation portable ist die zukunft. ich kann mir meine zeit so einteilen, dass ich beides gebacken kriege.
Was ist zur Zeit deine Lieblingsnascherei?
eis
Was unternimmst du am liebsten mit deinen Freunden?
alles
Welche Stelle deines Körpers ist dir erst vor kurzem als unattraktiv aufgefallen?
mein schwabbelbauch und schwabbeloberschenkel
Und welche als ziemlich hübsch?
na ja hübsch… eher cool. meine muskulösen oberarme
Wie fandest du diesen Fragebogen?
sehr toll. besonders die joaquin phoenix – frage war spitze.
Kleider machen Leute
Beharrlichkeit geht nicht mit Fähigkeit einher. Wenn Sie das nächste mal meine Aufmerksamkeit wollen, ziehen Sie sich was lustiges an. Eingelaufene Jeans sind heiß.
(aus “Dr. House”)
Aus einer deutschen Filmzeitung
- Arthouse – Markt (Viel besser als Lidl oder Aldi…),
- Rapid Eye Movies (Da rollen die rausgerissenen, rausgeschlagenen oder rausgeschnittenen Augen nur so über den Bildschirm. Aber es ist wohl eher ein Film mit schneller Schnittfolge…)),
- Body – Horror – Meister (Jemand, der ziemlich scheiße aussieht?),
- Actioner (Da haben sie sich vielleicht verschrieben. Gemeint war sicher Aktionär…),
- Steelbook – Ausführung (Das Stahlbuch – die Mutter aller Bücher…),
- geniale Gewaltorgie (Hier ist selbst die Anordnung der Blutspritzer große filmischer Kunst. Das einfangen der herausfliegenden Zähne in Zeitlupe mit geringer Blende in Nahaufnahme aus der Position des geheimen Spanners zeugt von großem Stil.)
- Eskapismus (Hier handelt es sich wohl um einen Neologismus…),
- Sundance – Ehren (Die Antwort weiß ganz allein der Wind.),
- Franchise (Huch, da ist mir doch glatt ein urdeutsches Wort dazwischen gerutscht.),
- Showreel (??????????),
- Shoot – Outs (Spielen wir auch immer beim Training…),
- Speedboat – Chase (Dr. Chase heißt der eine bei „Dr. House“, aber Speedboat war glaube nicht sein Vorname.)
Was ich vermissen werde, wenn ich von zu Hause ausziehe
- Kassiopaia, die nur um die Ecke wohnt
- Papa, der immer vom Balkon winkt, wenn ich gehe
- Muddi, die mir immer ein Handtuch ins Bad reicht, wenn ich triefend nass in der Wanne stehe und ich mal wieder vergessen habe ein neues hin zu hängen
- endlose, sinnlose Diskussionen mit Muddi über meinen Haushaltsführungsstil, meine Art Dinge nicht sofort, sondern fünf Minuten später zu erledigen u.a. Nichtigkeiten
- Fußballabende mit Papa, Spieleabende mit Muddi
- die verkehrgünstige Lage der Wohnung mit Bus, S-Bahn und Straßenbahn in fünf Minuten Entfernung sowie die unmittelbare Nähe zu Lidl, Extra, Aldi, Plus, MiniMal und Rewe sowie zu zwei Einkaufscentern und zum Kino
- kein Abwasch vom Abendbrot, denn da ist der Papa dran, außerdem putzt er immer das Klo
- Tage, an denen jemand zu Hause ist, wenn du durch die Tür kommst
- all die vielen Minuten, die wir zusammen sind und uns fast tot gelacht haben
Doch nichts ist für immer und immer wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Noch bin ich ja auch noch nicht ausgezogen, aber der Zeitpunkt rückt unaufhaltsam und verlockend winkend näher.
Augen in der Großstadt
Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das?
vielleicht dein Lebensglück …
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang,
die dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hasts gefunden,
nur für Sekunden …
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, Lider;
Was war das?
kein Mensch dreht die Zeit zurück …
Vorbei, verweht, nie wieder.
Du musst auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Es sieht hinüber
und zieht vorüber ….
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider.
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.
(Kurt Tucholsky)
Revenge vs. Vengeance
Ich habe ja letztens meinen Homie Jane gefragt, was der Unterschied in der Benutzung von “revenge” und “vengeance” ist. Hier ihre Antwort:
I’ve always thought of vengeance as being more active than revenge. Hmmm .. hard to explain … if someone said ‘I’m going to get my revenge” then that’s a sort of passive thought, but if you were to say “I will come down upon you with great vengeance” then it seems like a much more active (aggressive?) thought. When I hear the word vengeance I am always reminded of Pulp Fiction (one of my favourite movies) and Jules’ speech before he guns someone down! Somehow there is more of a biblical sense to the word, perhaps an implication of evil!
Partywissen – Folge 2
Thema heute: Tadschikistan:
· Zentralasiatischer Gebirgsstaat (50% der Fläche liegt höher als 3000m) und ehemalige Sowjetrepublik; heute Präsidialstaat
· Hauptstadt: Duschanbe
· 5,9 Mio. Einwohner
· Sprachen: Tadschikisch (Amtssprache), Russisch, Usbekisch
· Währung: Tadschikistan – Rubel
· Hauptwirtschaftszweige: Baumwollanbau und Viehwirtschaft, trotz nur 7% landwirtschaftlich nutzbarer Fläche
· Ebenfalls zum Staat gehört die autonome Region Gorno – Badachschan im Pamir
· Bürgerkrieg 1992 zwischen Kommunisten und Muslimen; noch heute ist der Staat in den von Clans beherrschten Norden und der islamischen Opposition im Norden gespalten
· Zeitzone: MEZ + 5
Wenn’s persönlich wird…
Foreman: Ich denke, Ihr Argument ist fadenscheinig.
House: Ich denke, Ihre Krawatte ist hässlich.
Miezekatze Puppen…
…oder Pussycat Dolls wie sich die amerikanische, mit den primären, femininen Geschlechtsmerkmalen wackelnde Combo auch nennt.
Doch was ist diese Ansammlung von rassigen Püppchen? Kann man sie als Group bezeichnen? Wohl kaum, denn dort singen in der Regel mehr als eine Person. Doch dies ist nur einer von sechs vorbehalten und der Rest wurde nur gecastet um dem Zuhörer oder besser gesagt dem Betrachter eine reiche Artenvielfalt des weiblichen Geschlechts zu präsentieren.
So kommen wir also nicht weiter. Werden wir uns doch erst mal über ihre Charakteristika einig. Zu ihrem Erscheinungsbild gehören stets offen getragene Haare, knappe Kleidung, in der Regel nicht mehr als ein verlängerter Schlüpfer oder ein in die Länge gezogener BH. Gerne wackeln sie mit ihren Brüsten und recken den Po in die Kamera oder reiben ihn an männlichen Komparsen, die dabei einen lüsternen Blick aufsetzen. Kurz gesagt, die Pussycat Dolls könnten als Mitarbeiterinnen eines billigen Etablissements von Madame Melanie durchgehen.
Aber diese Betrachtung ist oberflächlich. Um einen Musiker besser zu verstehen, muss man sich auch seinen Texten widmen. Doch in diesem Fall von Musikerinnen zu sprechen, liegt mir fern. Eher will ich die auf die Beats gelegten Wörter betrachten, die ihnen von irgendwelchen Hip Hop – Bossen auf den Leib geschrieben wurden. Ihr aktuelles Lied dreht sich um “Buttons”. Es geht um Knöpfe von Kleidern, die aufgerissen werden sollen, weil die Pussys scharf auf ihr wisst schon sind. Das klingt interessant. Offen bleibt jedoch, warum das Lied „Buttons“ heißt, denn schließlich tragen die Pussys keine Sachen, an die noch Knöpfe passen würden.
Bei diesem Text von Tiefe und künstlerischen Raffinessen zu sprechen wäre grotesk. Er zeigt vielmehr die Oberflächlichkeit in der die aktuelle amerikanische Hip Hop – und R’n’B – Szene immer mehr zu versinken scheint. Von den Ursprüngen aus den 80er Jahren, wo es noch um politische und gesellschaftliche Probleme ging, ist kaum etwas geblieben.
Gleichzeitig liefert uns der Text Antwort auf die Ausgangsfrage, was die Pussycat Dolls sind.
Anscheinend sind sie nichts weiter als geile, tanzende Puppen, deren Halbwertszeit, an der heutigen Produkthaltbarkeit gemessen, schon den Zenit erreicht hat.
Blogfragebogen von Luca
Warum bloggst Du?
Weil meine Gedanken einfach zu wichtig sind, als das ich sie nur für mich behalten sollte.
Seit wann bloggst du?
Lass mich überlegen… Auf jeden Fall war es schon nach dem Krieg… 22.01.2006
Selbstportrait?
egoistisch, jähzornig, ehrgeizig, humorvoll, ungeduldig
Warum lesen deine Leser dein Blog?
Weil sie ihr eigenes Leben langweilig finden und in meine glamouröse Welt eintauchen wollen.
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
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Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Irgendwie möchte man ja immer die Leute dazu animieren, sich über gewisse Themen (z.B: Rauchen, Kaufkultur, 11.09.,…) ihre Gedanken zu machen und Kommentare abzugeben. Leider klappt das zu selten.
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Anikas Blog (Da gibt es immer was zu entdecken.)
Bildblog (Wie blöd muss man sein, diese Zeitung zu lesen?)
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Assistenzarzt – Blog meiner Cousine
Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Habe kein Abo. Gibt gewisse Blogs, wo ich immer reinschaue.
An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter, und warum?
Selbstbestimmung für alle! Nominees erinnern zu sehr an die Kettenbriefhysterie aus meiner Jugend (auch die war nach dem Krieg).