Hm,… wie soll man diese Entwicklung im Snooker bewerten?
Für die nächste Saison wurden zwei Turniere gekickt, die beiden chinesischen Turniere durch erhöhte Punktezahlen für den Gewinner aufgewertet und die Welsh Open dagegen abgewertet (nur noch 5000 Punkte für den Gewinner, niedrigste vergebene Punktzahl).
Da man sich aber schon längere Zeit über die geringe Wettkampfdichte in den Saisons aufregt, hat man neben der World Series (von John Higgins) die Pro Challenge Series (von der WPBSA) ins Leben gerufen. Dort wird teilweise mit nur sechs roten gespielt.
Beim Grand Final der World Series letzte Saison in Portugal hat man bereits mit unterschiedlichen Anzahl an roten Bällen experimentiert. Klar ist es von Vorteil, wenn dadurch die Frames schneller entschieden sind und lange Turniere in kürzerer Zeit runtergespielt werden können, aber wo bitte schön bleiben da die packenden Safety – Duelle, die diesen Sport unter anderem so auszeichnen? Mit einem kleinen Break können dann schon Frames und Matches gewonnen werden.
Fakt ist, dass dem Sport seit Beginn der Wirtschaftskrise etwas die Sponsoren ausgehen. Immerhin wurde jahrelang mit riesigen Preisgeldern umsich geworfen. Große Ranglistenturniere wie die Northern Ireland Trophy sind da nicht mehr drin. In China gibt es zur Zeit einen Boom. Aber wie lange hällt der?
erste Termine für die Pro Challenge Series:
- Pro Challenge 1, 28-30 July, Northern Snooker Centre, Leeds
- Pro Challenge 2 – Super Sixes, 31 August – 1 September, Pontin’s, Prestatyn
gruselige Brandenburg und das hippe Berlin rollt, wenn er nicht schon von einem miesen, fiesen Charakter gekrallt wurde und jetzt in einer dunklen, stickigen Wohnung weilt oder aber zwischen all den anderen Schirmen, seiner Identität beraubt, in einem Regal (oder noch schlimmer in einer Kiste) im Fundbüro liegt. Gehen wir einfach in uns, spüren den Verlust, die Leere und denken wir daran, wie wir uns an der Stelle des Schirmes fühlen würden, wie einsam und alleine wir wären, verstoßen, vergessen.